Verwaltung

Nachlassverzeichnis Muster Excel

Nachlassverzeichnis-Muster als Excel-Vorlage: Vermögen, Werte, Nachweise und Prüfstatus übersichtlich erfassen und verwalten.

9 August 2026
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Mit dieser Excel-Vorlage für ein Nachlassverzeichnis erfassen Sie Vermögenswerte und Nachlassgegenstände übersichtlich in einer strukturierten Tabelle. Bankguthaben, Wertpapiere, Immobilien, Fahrzeuge, Bargeld, Schmuck, Forderungen, Versicherungen und Hausrat können mit Beschreibung, Standort, Wert, Nachweis, Status und Belegnummer dokumentiert werden.

So entsteht eine klare Arbeitsgrundlage für die persönliche Bestandsaufnahme, die Abstimmung innerhalb einer Erbengemeinschaft oder die Vorbereitung eines Gesprächs mit Notar, Gericht oder Rechtsberatung. Die Vorlage lässt sich flexibel erweitern und an den individuellen Nachlass anpassen.

Abbildung 1: Tabellenblatt Vermögenswerte - nachlassverzeichnis muster excel Excel-Vorlage
Abbildung 1: Tabellenblatt „Vermögenswerte"

Wichtigste Vorteile dieser Excel-Vorlage

  • Vermögenswerte zentral und übersichtlich dokumentieren
  • Bankguthaben, Immobilien, Wertpapiere und Hausrat strukturiert erfassen
  • Werte in Euro eintragen und Bewertungsgrundlagen ergänzen
  • Nachweise wie Kontoauszüge, Verträge oder Schätzungen zuordnen
  • Prüfstatus wie sicher, geschätzt oder vorläufig kennzeichnen
  • Belegnummern für eine schnelle Zuordnung der Unterlagen verwenden

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Öffnen Sie die Excel-Datei und speichern Sie zunächst eine eigene Arbeitskopie. Erfassen Sie anschließend jeden Nachlassgegenstand in einer eigenen Zeile. Tragen Sie eine passende Kategorie, eine genaue Bezeichnung, den Standort oder die zuständige Institution sowie den Wert in Euro ein.

Ergänzen Sie im Feld Nachweis, worauf die Bewertung beruht, beispielsweise auf einem Kontoauszug, Depotauszug, Vertrag, Gutachten oder einer eigenen Schätzung. Nutzen Sie das Statusfeld, um zwischen sicheren, geschätzten, vorläufigen und noch zu prüfenden Angaben zu unterscheiden. Vergeben Sie bei Bedarf interne Belegnummern und kennzeichnen Sie die zugehörigen Unterlagen entsprechend.

Prüfen Sie die Liste regelmäßig auf fehlende Angaben, doppelte Einträge und noch nicht dokumentierte Vermögenswerte. Die Tabelle kann jederzeit um weitere Zeilen, Kategorien oder zusätzliche Spalten ergänzt werden. Speichern Sie die Datei regelmäßig und schützen Sie sie vor unbefugtem Zugriff, da sie sensible persönliche und finanzielle Informationen enthalten kann.

Wenn neben Vermögenswerten auch Nachlassverbindlichkeiten relevant sind, können Sie dafür einen separaten Tabellenbereich oder ein zusätzliches Tabellenblatt anlegen. Für rechtliche, steuerliche oder gerichtliche Anforderungen sollten die konkreten Vorgaben des jeweiligen Einzelfalls geprüft werden.

Abbildung 2: Tabellenblatt Verbindlichkeiten - nachlassverzeichnis muster excel Excel-Vorlage
Abbildung 2: Tabellenblatt „Verbindlichkeiten"

Enthaltene Funktionen

Tabelle zur Erfassung von Nummer, Kategorie, Art und Beschreibung
Spalten für Standort, Institution, Wert, Nachweis und Belegnummer
Euroformat für übersichtliche Wertangaben
Statusangaben für sichere, geschätzte und vorläufige Werte
Beispielhafte Einträge aus verschiedenen Vermögensbereichen
Flexibel erweiterbare Excel-Struktur für individuelle Nachlässe

Was ist ein Nachlassverzeichnis?

Ein Nachlassverzeichnis ist eine geordnete Aufstellung des Vermögens einer verstorbenen Person. Es kann beispielsweise Bankguthaben, Sparguthaben, Wertpapierdepots, Immobilien, Fahrzeuge, Bargeld, Schmuck, Hausrat, Forderungen und Versicherungen enthalten. Je nach Zweck können auch Verbindlichkeiten, offene Rechnungen oder sonstige finanzielle Verpflichtungen aufgenommen werden.

Ziel ist es, den vorhandenen Nachlass möglichst vollständig zu erfassen und die einzelnen Positionen nachvollziehbar zu dokumentieren. Ein Nachlassverzeichnis-Muster in Excel bietet dafür eine praktische Arbeitsgrundlage. Jede Position kann in einer eigenen Zeile eingetragen werden.

Ergänzende Spalten halten fest, um welche Art von Vermögenswert es sich handelt, wo er sich befindet, welchen Wert er besitzt und durch welchen Nachweis die Angabe belegt wird. Ein Statusfeld macht sichtbar, ob ein Wert bereits sicher festgestellt, nur geschätzt, vorläufig ermittelt oder noch zu prüfen ist. Dadurch lassen sich offene Aufgaben leichter erkennen und später aktualisieren.

Besonders hilfreich ist außerdem eine Belegnummer, mit der Kontoauszüge, Verträge, Gutachten oder sonstige Unterlagen schnell zugeordnet werden können. Auch unbekannte oder unvollständige Informationen können zunächst aufgenommen und später ergänzt werden. So geht bei der ersten Bestandsaufnahme keine wichtige Spur verloren.

Die Excel-Datei ersetzt keine rechtliche Prüfung und legt nicht automatisch fest, welche Angaben in einem bestimmten Verfahren erforderlich sind. Sie unterstützt jedoch die strukturierte Vorbereitung und schafft eine übersichtliche Dokumentation für die weitere Bearbeitung.

Vor der Weitergabe an Dritte sollten alle Angaben geprüft, sensible Daten geschützt und gegebenenfalls Sicherungskopien erstellt werden. Für gerichtliche, notarielle oder steuerliche Zwecke können zusätzliche Anforderungen gelten, die vom konkreten Einzelfall abhängen.

Abbildung 3: Tabellenblatt Auswertung - nachlassverzeichnis muster excel Excel-Vorlage
Abbildung 3: Tabellenblatt „Auswertung"

Welche Vermögenswerte gehören in die Excel-Vorlage?

In ein Nachlassverzeichnis sollten grundsätzlich alle bekannten Vermögenswerte aufgenommen werden, die zum Nachlass gehören könnten. Dazu zählen zunächst Bankguthaben auf Girokonten, Sparbüchern, Tagesgeldkonten oder anderen Konten. Auch Wertpapierdepots, Aktien, Fonds und sonstige Kapitalanlagen sollten mit dem maßgeblichen Wert und einem passenden Depotauszug dokumentiert werden.

Bei Immobilien können Adresse, Objektart, Eigentumsanteil und eine vorläufige Bewertung eingetragen werden. Fahrzeuge lassen sich mit Hersteller, Modell, Baujahr, Standort und geschätztem Marktwert erfassen. Weitere typische Positionen sind Bargeld, Schmuck, Sammlungen, wertvoller Hausrat, Forderungen aus privaten Darlehen sowie Ansprüche aus Lebens- oder anderen Versicherungen.

Die Vorlage enthält dafür Felder wie Kategorie, Art, Beschreibung, Standort oder Institution, Wert, Nachweis, Status und Belegnummer. Sammelposten können sinnvoll sein, wenn eine genaue Einzelaufnahme unverhältnismäßig wäre. Bei hochwertigen oder besonders relevanten Gegenständen empfiehlt sich jedoch eine möglichst konkrete Beschreibung.

Wichtig ist außerdem, zwischen belegten Beträgen und Schätzungen zu unterscheiden. Ein geschätzter Wert kann zunächst aufgenommen und später durch einen Kontoauszug, eine Marktanalyse oder ein Gutachten ersetzt werden. Falls Vermögenswerte gemeinsam mit einer anderen Person gehalten wurden, sollte der jeweilige Anteil deutlich vermerkt werden.

Ebenso können unbekannte oder noch zu recherchierende Positionen als offene Aufgabe aufgenommen werden, damit sie bei der weiteren Nachlassprüfung nicht verloren gehen. Ergänzen Sie bei Bedarf digitale Vermögenswerte, Beteiligungen, Ansprüche oder besondere Sammlungen. Auch Rückerstattungen, offene Steuererstattungen oder Guthaben bei Dienstleistern können je nach Sachlage relevant sein.

Prüfen Sie zusätzlich, ob Gegenstände bereits übertragen, verkauft oder mit Rechten Dritter belastet sind. Eine sorgfältige Beschreibung erleichtert später die Bewertung und die Abstimmung mit allen Beteiligten.

Nachweise und Bewertungsstatus richtig dokumentieren

Ein übersichtliches Nachlassverzeichnis sollte nicht nur Gegenstände und Beträge nennen, sondern auch erkennen lassen, wie die jeweiligen Angaben zustande gekommen sind. In der Spalte Nachweis können Sie deshalb die Grundlage der Bewertung eintragen. Bei Bankguthaben eignen sich beispielsweise Kontoauszüge oder Schreiben des Kreditinstituts.

Für Wertpapiere können Depotauszüge und Kursunterlagen verwendet werden. Immobilien werden häufig anhand von Grundbuchangaben, Kaufunterlagen, Steuerunterlagen oder einer fachlichen Bewertung dokumentiert. Bei Fahrzeugen kommen Zulassungsbescheinigung, Rechnungen und aktuelle Marktpreise infrage.

Versicherungen lassen sich mit Policen, Vertragsunterlagen oder einer Mitteilung des Versicherers belegen. Für Schmuck, Kunst, Sammlungen und Hausrat kann zunächst eine nachvollziehbare Schätzung eingetragen werden. Das Statusfeld hilft dabei, die Qualität und den Bearbeitungsstand jeder Angabe sichtbar zu machen.

Der Status Sicher eignet sich für belegte oder eindeutig festgestellte Werte. Geschätzt sollte verwendet werden, wenn der Betrag auf einer plausiblen Einschätzung beruht. Vorläufig zeigt an, dass eine erste Angabe vorhanden ist, aber noch eine Bestätigung erwartet wird.

Noch zu prüfen weist auf offene Recherchen oder fehlende Unterlagen hin. Mit einer Belegnummer können Sie die Einträge in der Tabelle mit digital gespeicherten oder abgelegten Dokumenten verbinden. Achten Sie auf eine einheitliche Benennung und bewahren Sie sensible Unterlagen geschützt auf.

Aktualisieren Sie Werte und Statusangaben, sobald neue Informationen vorliegen. Notieren Sie möglichst auch das Datum der Bewertung, damit spätere Änderungen nachvollziehbar bleiben. Bei Schätzungen sollte zusätzlich festgehalten werden, worauf sie beruhen und wer sie vorgenommen hat.

So können andere Beteiligte die Angaben besser nachvollziehen und gezielt Nachweise nachfordern. Eine kurze Notiz zu offenen Punkten verhindert, dass ungeklärte Positionen übersehen werden.

Abbildung 4: Tabellenblatt Anleitung - nachlassverzeichnis muster excel Excel-Vorlage
Abbildung 4: Tabellenblatt „Anleitung"

Excel-Nachlassverzeichnis für die praktische Vorbereitung

Ein Nachlassverzeichnis als Excel-Datei eignet sich besonders für die laufende Sammlung und Bearbeitung von Informationen. Anders als eine rein handschriftliche Liste kann die Tabelle schnell erweitert, korrigiert und nach Kategorien geordnet werden. Neue Konten, Gegenstände oder Forderungen lassen sich ergänzen, während bereits geprüfte Positionen ihren Status behalten.

Die klare Tabellenstruktur erleichtert außerdem die Zusammenarbeit mehrerer Beteiligter. In einer Erbengemeinschaft kann beispielsweise festgehalten werden, wer einen Nachweis beschafft, einen Gegenstand bewertet oder eine Institution kontaktiert. Auch für ein vorbereitendes Gespräch mit einer Rechtsanwältin, einem Rechtsanwalt, einem Notar oder einer Steuerberatung kann die Datei nützlich sein, weil wichtige Informationen an einem Ort gesammelt sind.

Vor der Weitergabe sollten Sie prüfen, ob alle Angaben aktuell sind und ob personenbezogene oder finanzielle Daten ausreichend geschützt werden. Erstellen Sie am besten eine Sicherungskopie und verwenden Sie für verschiedene Empfänger gegebenenfalls unterschiedliche Versionen. Die Vorlage ist nicht auf die beispielhaft enthaltenen Vermögenswerte beschränkt.

Sie können zusätzliche Kategorien aufnehmen, etwa digitale Vermögenswerte, Beteiligungen, Ansprüche oder besondere Sammlungen. Ebenso lässt sich ein weiterer Bereich für Nachlassverbindlichkeiten anlegen. Zu beachten ist, dass die rechtlichen Anforderungen an ein Nachlassverzeichnis vom jeweiligen Zweck, Verfahren und Einzelfall abhängen können.

Die Excel-Vorlage unterstützt die Organisation und Dokumentation, ersetzt jedoch keine individuelle rechtliche oder steuerliche Beratung. Für eine verbindliche Einordnung sollten qualifizierte Fachpersonen hinzugezogen werden. Prüfen Sie vor dem Abschluss außerdem, ob alle bekannten Unterlagen, Konten und Verpflichtungen berücksichtigt wurden.

Sinnvoll ist eine abschließende Kontrolle nach Kategorien, damit keine Vermögensart ausgelassen wird. Speichern Sie danach eine datierte Endfassung und bewahren Sie sie zusammen mit den zugehörigen Belegen sicher auf.

Die datierte Endfassung lässt sich anschließend in einem Übersichts-Dashboard zusammenführen, um Kategorien, Konten und offene Verpflichtungen auf einen Blick nachzuverfolgen.

Häufig gestellte Fragen zu dieser Vorlage

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